| Blackjack-Regeln |
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Ihr Ziel als Spieler ist, näher als der Kartengeber an 21 Punkte heranzukommen, ohne den Wert 21 zu überschreiten. In der Blackjack-Terminologie haben Sie sich dann überkauft, überzogen oder ‚BUSTED'. Sie spielen Ihr Blatt einzig gegen des Gebers Blatt. Die Blätter der anderen Spieler sind daher relativ unwichtig, es sei denn, Sie zählen die Karten. Wenn Ihnen die ersten Karten gegeben worden sind, haben Sie zwei Möglichkeiten: entweder ‚Ziehen', oder HIT, und damit eine zusätzliche Karte verlangen - oder ,Halten', oder STAND, und damit einfach die erstmals gegebenen Karten in der Hoffnung behalten, dass sie ein genügend starkes Blatt ausmachen, um des Gebers Blatt zu schlagen. Nachdem alle Spieler ihre Blätter gespielt haben, spielt der Geber sein Blatt. Der Geber spielt immer nach festgesetzten Regeln ohne Möglichkeit für individuelle Entscheidungen. Normalerweise heißt das, dass der Geber ziehen muss, bis sein Blatt den Wert 17 erreicht. An den meisten Blackjack-Tischen steht "Geber muss bei jeder 17 halten". Erreicht er diesen Wert oder mehr, kann er keine weiteren Karten ziehen. DIE KARTENWERTE
SOFT HANDS und HARD HANDSDa ein Ass entweder den Wert 1 oder 11 repräsentiert, ist es meistens vorteilhaft, ein Ass zu bekommen, weil das Risiko zu überziehen gering ist. Mit SOFT HAND wird ein Blatt bezeichnet, wo das Ass den Wert 1 trägt. Wenn z.B. das Blatt aus einem Ass und einer 7 besteht, können die beiden Karten zusammen entweder 8 oder 18 zählen, je nachdem welchen Wert Sie dem Ass geben. Sie bestimmen selbst, und Sie können im Laufe des Spielens Ihres Blattes den Wert nach Belieben hin und zurück ändern. Dementsprechend heißt es eine HARD HAND, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, den Wert des Asses zu ändern. Ein Beispiel: haben Sie ein Blatt mit einem Ass, einer 8 und einer 6, kann das Ass nur als eine Eins gezählt werden. Sonst hätten Sie mehr als 21 Punkte und damit überzogen. Steht das Ass hier für eine Eins, beträgt das gesamte Blatt 15 Punkte. Dies ist eine HARD HAND, oder manchmal auch STIFF HAND genannt, weil ein solches Blatt näher am Überziehen ist, als eine SOFT HAND wäre. DAS AUSTEILEN DER KARTENNachdem sämtliche Spieler ihre Einsätze in die Einsatzbox vor ihnen gelegt haben, werden jedem Spieler - beginnend von links, d.h. rechts von Ihnen - zwei Karten gegeben. Der Geber gibt auch sich selbst zwei Karten - die eine offen, die andere verdeckt. Die verdeckte Karte wird aufgedeckt, wenn der Geber sein Blatt spielt. IHRE WAHLMÖGLICHKEITENWenn Sie Ihre ersten Karten erhalten haben, müssen Sie sich für eine Strategie entscheiden. Extra Karten verlangen, oder keine, sind zwei Möglichkeiten. Zwei Karten, die denselben Wert bezeichnen, ermöglichen, das Blatt in zwei verschiedene Blätter zu ‚splitten'. Sieht Ihr Blatt aber nach einem sicheren Gewinn aus, können Sie Ihren Einsatz verdoppeln. Lesen Sie unten mehr über die Wahlmöglichkeiten. ZIEHEN (HIT)Sie verlangen eine extra Karte vom Geber. Durch Gesten ziehen: Spielen Sie in einem physischen Casino, machen Sie das HIT-Zeichen durch das Zeigen des Fingers auf die schon ausgeteilten Karten. Halten Sie Ihre Karten in der Hand, verlangen Sie eine extra Karte durch ein leichtes Kratzen über den Tischfilz. Seien Sie also vorsichtig mit dem Kratzen und Zeigen, wenn Sie keine Karten wünschen. HALTEN (STAND)Wenn Sie keine extra Karte wünschen, wählen Sie HALTEN. Dadurch bleiben Sie bei der aktuellen Punktezahl, die Sie gegen das Blatt des Gebers ausspielen. SPLITTENSind Ihnen zwei gleichwertige Karten ausgeteilt worden, haben Sie die Möglichkeit, dieses Paar in zwei separate Blätter aufzuteilen. In dem Fall macht man einen zusätzlichen Einsatz - von gleicher Höhe wie der erste - neben den zuerst eingesetzten Stapel von Spielmarken. Der Geber teilt daraufhin Ihr Blatt in zwei Blätter. Ein Paar Asse und ein Paar 8er sollten unbedingt gesplittet werden. Weitere nützliche Ratschläge über das Splitten entnehmen Sie der Blackjack-Tabelle. VERDOPPELNGlauben Sie, in der Ausgangsposition das stärkere Blatt zu haben, gibt es jetzt die Möglichkeit, Ihren Einsatz zu verdoppeln (DOUBLE DOWN). Wählen Sie diese Möglichkeit, bekommen Sie eine - und nur eine - extra Karte. Beachten Sie jedoch, dass das Verdoppeln der Wette abgeschlossen sein muss, bevor Sie die dritte Karte zur Einsicht bekommen. Wenn z.B. Ihre beiden ersten Karten eine 5 und eine 6 sind, und die offene Karte des Gebers eine 6, ist Ihre Gewinnchance sehr hoch. In dem Fall ist es vorteilhaft zu verdoppeln. VERSICHERNZeigt die offene Karte des Gebers ein Ass, wird er den Spielern die Chance geben, sich eine Versicherung gegen einen Geber-Blackjack zu kaufen. Versicherungswetten betragen die Hälfte der ursprünglichen Wette und werden auf dem Tisch vor die erste Wette eingesetzt. Der Geber untersucht, ob er eine 10er-Karte unter dem Ass hat - und damit einen Blackjack. Ist dies der Fall, gewinnt der Spieler die Versicherungswette 2:1. Dabei verliert er natürlich die ursprüngliche Wette (es sei denn, er hat auch einen Blackjack), so dass er mit Null herauskommt. Deshalb wird die Wette als ‚Versicherung' bezeichnet, weil sie scheinbar die ursprüngliche Wette gegen einen Geber-Blackjack schützt. Hat der Geber keinen Blackjack, verliert der Spieler natürlich die Versicherungswette und muss immer noch die ursprüngliche Wette spielen. Normalerweise ist die Versicherungswette eine ungünstige Wette mit hohem Vorteil für das Casino. AUFGEBENNur wenige Casinos bieten diese Wahlmöglichkeit an, einige jedoch. Aufgeben besteht darin, dass der Spieler gegen die Hälfte der Wette seine Karten zusammenfaltet. Aufgeben kann der Spieler nur, wenn er noch nicht angefangen hat, sein Blatt zu spielen. Es gibt zwei Arten des Aufgebens: ‚Frühes Aufgeben' und ‚spätes Aufgeben'. Sie unterscheiden sich in dem jeweiligen Verhalten zu einem Blackjack. Beim ‚frühen Aufgeben' kann der Spieler aufgeben, bevor der Geber seinen Karten nach einem möglichen Blackjack nachsieht. Dies verschafft dem Spieler einen günstigen Ausweg, im Falle eines Geber-Blackjacks. Wegen dieses relativ großen Spielervorteils wird ‚frühes Aufgeben' nur selten angeboten. Die üblichere Variante ist ‚spätes Aufgeben', wo der Geber erst seinen Karten nachsieht, und erst dann, wenn er sich vergewissert hat, keinen Blackjack zu haben, den Spielern das Aufgeben erlaubt. Jetzt kennen Sie die Blackjack-Regeln. Ich empfehle Ihnen, dass Sie eine kostenlose Kopie meiner Strategie-Tabelle ausdrucken, und wenn das Spiel eine neue Erfahrung für Sie ist, lohnt es sich auch, ein Freispiel auf meiner Website auszuprobieren. |



